Und wieder ein spannender und lehrreicher DRK Bereitschaftsabend!
Dieser stand diesmal unter dem Motto „Diagnose“. Hier ging es darum, verschiedene Diagnoseverfahren zu trainieren, damit diese im Ernstfall sicher sitzen. In vier Stationen wurden Blutdruck, Puls, Sauerstoffsättigung und Blutzucker gemessen und ein sog. „Bodycheck“ durchgeführt. Beim diesem Checkverfahren wird, vom Kopf des Patienten beginnend, von oben nach unten, eine strukturierte und systematische Ganzkörperuntersuchung nach dem „ABCDE Schema“ durchgeführt. Ziel ist es lebensbedrohliche Verletzungen und Blutungen schnell zu erkennen.
Im zweiten Teil des Abends wurde die Handhabung des sog. „Spineboards“ trainiert. Das ist ein Hilfsmittel, das bei möglichen Wirbelsäulenverletzungen des Patienten zum Einsatz kommt. Der Patient wird mit einem Gurtsystem auf dem Board fixiert und kann so schonend, z. B. aus einem Unfallauto oder unwegsamen Gelände, geborgen und transportiert werden.
Es wurde fleißig gemessen, gepikst, getastet und gegurtet – wie immer mit viel Engagement und Spaß.
